{"id":7778,"date":"2024-10-29T15:04:29","date_gmt":"2024-10-29T14:04:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lavie-reha.de\/?p=7778"},"modified":"2024-10-29T15:04:29","modified_gmt":"2024-10-29T14:04:29","slug":"grosses-interesse-an-ausbildung-statt-werkstatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lavie-reha.de\/index.php\/2024\/10\/29\/grosses-interesse-an-ausbildung-statt-werkstatt\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfes Interesse an Ausbildung statt Werkstatt"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><em>Marcel Keller (Mitte) warb nicht nur f\u00fcr den Ausbildungsgang Gastronomie, sondern erkl\u00e4rte den G\u00e4sten auch den richtigen Umgang mit Fischmesser und Hummerzange. Foto: Regio-Press<\/em><\/p>\n<h1><strong>Gro\u00dfes Interesse an Ausbildung statt Werkstatt<\/strong><\/h1>\n<h2>Lavie Reha hatte erstmals F\u00f6rderschulen zur Berufsmesse nach K\u00f6nigslutter eingeladen. 38 externe G\u00e4ste kamen \u2013 und 80 interne sowieso.<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Frank W\u00f6stmann<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nigslutter. <\/strong>Die dritte Veranstaltung, und doch wieder Neues ausprobiert: Bei der Lavie Reha in K\u00f6nigslutter stand jetzt wieder die Berufsmesse &#8222;Walk&#8217;n&#8217;Talk&#8220; auf dem Programm, und erstmals hatte das Team von Organisator Thomas Grove auch externe G\u00e4ste eingeladen. Unter dem Motto ,\u00dcbergang Schule-Beruf&#8216; lie\u00dfen sich 38 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der Lavie Reha informieren.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben die Wichernschule Helmstedt, die Rudolf-Die\u00dfel-Schule K\u00f6nigslutter und die Eichendorffschule Sch\u00f6ningen angeschrieben&#8220;, sagte Thomas Grove, der den Fachbereich Berufliche Inklusion leitet. Die Lavie besch\u00e4ftigt sich mit psychisch belasteten jungen Menschen und hat rund 160 Teilnehmende. &#8222;80 von ihnen lie\u00dfen sich ebenfalls bei der Berufsmesse \u00fcber die n\u00e4chsten Schritte informieren.&#8220;<\/p>\n<p>Die Idee der Aktion erfreute sich schon in den vergangenen Jahren gro\u00dfer Beliebtheit: Auszubildende stellen ihre einzelnen Berufsbilder an Messest\u00e4nden vor oder pr\u00e4sentieren sie anhand von \u00dcbungsszenarien in Showrooms. Lehrkr\u00e4fte informieren \u00fcber Zugangsvoraussetzungen, m\u00f6gliche Berufsabschl\u00fcsse und begleitende Lerninhalte. Grove freute sich vor allem \u00fcber die gro\u00dfe Resonanz: &#8222;Die F\u00f6rderschulen sind angesprungen, das ist ein erster Erfolg.&#8220;<\/p>\n<p>Denn \u00fcber Jahrzehnte hatte sich eine Art Automatismus gebildet, der Jugendlichen aus F\u00f6rderschulen direkt in die Werkst\u00e4tten f\u00fcr behinderte Menschen (WfbM) f\u00fchrte. Inklusionsbedingt kommen sie angesichts der zu erf\u00fcllenden Schulpflicht jetzt zum Teil \u00fcber die Berufsschulen. &#8222;Inzwischen gibt es Alternativen und weitere Wege&#8220;, erkl\u00e4rte der Sozialp\u00e4dagoge. Eignungsabkl\u00e4rung, Berufsvorbereitung, Praktika, andere Leistungsanbieter (aLA): &#8222;Nat\u00fcrlich entscheidet dabei auch das ganz pers\u00f6nliche St\u00f6rungsbild, aber am Ende unserer Ma\u00dfnahmen kann nicht selten eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt stehen.&#8220;<\/p>\n<p>Bei der Berufsmesse ging es jetzt erstmal darum, Hemmschwellen abzubauen. In der Boulderhalle war ein Aktivierungsraum vorbereitet: Beim Darten, Tischtennis, Klettern einer Schaumkuss-Maschine und Popcorn \u00fcberzeugten sich die G\u00e4ste davon, dass es locker zugeht bei Lavie. Dazwischen sahen sich die Gruppen in der Schmiede um, bei den Malern und Lackierern, im Metallbau und der Tischlerei, bei Hauswirtschaft\/K\u00fcche sowie Gastronomie und Einzelhandel.<\/p>\n<p>Lehrerin Ute Schaefer (Rudolf-Die\u00dfel-Schule) lobte das Lavie-Angebot. &#8222;Ich schaue hier zum ersten Mal hinter die Kulissen und glaube, dass unsere Teilnehmenden einiges mitnehmen werden.&#8220; Der Ausw\u00e4rtstermin sei freiwillig gewesen, 15 Jugendliche kamen mit, &#8222;das werte ich mal als deutliches Interesse.&#8220; Den Besuch hatte Ute Schaefer in ihrer Klasse vorbereitet, die Gruppe stellte eigens einen Fragenkatalog auf. &#8222;Und wir werden im Unterricht auch nachher nochmal darauf eingehen.&#8220;<\/p>\n<p>Doch auch die Lavie-Azubis bereiteten den Besuch vor und hatten sich wieder viel M\u00fche gegeben, zum Beispiel Flipcharts liebevoll beschrieben und bebildert. Ob erstes oder drittes Lehrjahr: Alle beantworteten die Fragen der Schulgruppen souver\u00e4n und mit sp\u00fcrbarer \u00dcberzeugung f\u00fcr ihre Ausbildung.<\/p>\n<p>Diese Begeisterung ist nicht selbstverst\u00e4ndlich. &#8222;Mit unserer Messe richten wir uns ja an wechselnde Zielgruppen&#8220;, erkl\u00e4rte Jasmin Blume vom Team Grove. Was vorbereitet werde, passe nat\u00fcrlich nicht f\u00fcr alle. &#8222;Mein Eindruck ist aber, dass sowohl die G\u00e4ste als auch die Auszubildenden in allen drei Jahren mit Begeisterung bei der Sache waren.&#8220;<\/p>\n<p>Bei den Lavie-Sch\u00fctzlingen sei die Nervosit\u00e4t im Vorfeld immer gro\u00df. &#8222;Doch wenn sie dann da stehen und die Fragen kommen, dann sprechen sie doch ganz gern \u00fcber ihren Lehrberuf.&#8220; Am Ende des Tages sei sogar Euphorie zu sp\u00fcren: &#8222;Das gibt ja schon einen Schub, wenn man sowas geschafft hat.&#8220;<\/p>\n<p>Thomas Grove zog ebenfalls ein positives Fazit: &#8222;Wir lagen mit unserem Ansatz goldrichtig.&#8220; Das Motto \u00dcbergang von Schule-Beruf sei hochaktuell. &#8222;Von den Lehrerinnen, die f\u00fcr uns ja ganz wichtige Multiplikatorinnen sind, habe ich schon sch\u00f6ne R\u00fcckmeldungen bekommen.&#8220; Der Ablauf der Messe und die Pr\u00e4sentationen seien sehr gelobt worden. &#8222;Auch die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen h\u00e4tten sich sehr wohl gef\u00fchlt \u2013 das ist nat\u00fcrlich schon mal ein ganz wichtiger Schritt.&#8220; Sogar erste Praktika trafen offenbar den Geschmack der G\u00e4ste. &#8222;Das best\u00e4tigt uns in der \u00dcberzeugung: Lavie bietet eben doch attraktive Alternativen zu den Werkst\u00e4tten.&#8220;<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-7778 gallery-columns-1 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9737.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1800\" height=\"934\" src=\"https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9737.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-7781\" srcset=\"https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9737.jpg 1800w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9737-300x156.jpg 300w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9737-1024x531.jpg 1024w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9737-768x399.jpg 768w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9737-1536x797.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1800px) 100vw, 1800px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-7781'>\n\t\t\t\tLecker ging es am Stand der Ausbildung zu Koch und Hauswirtschaft zu: Jason Jurischka (links) und Ergotherapeutin D\u00f6rte Giugliani erkl\u00e4rten die Vorg\u00e4nge in der Lavie-Lehrk\u00fcche.  Foto: Regio-Press\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9735.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1800\" height=\"881\" src=\"https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9735.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-7780\" srcset=\"https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9735.jpg 1800w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9735-300x147.jpg 300w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9735-1024x501.jpg 1024w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9735-768x376.jpg 768w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9735-1536x752.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1800px) 100vw, 1800px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-7780'>\n\t\t\t\tStefan Jambor (Mitte) erl\u00e4uterte die Ausbildung der Maler und Lackierer \u2013 hier zeigt er den &#8222;Kreativ-Flur&#8220;, auf dessen W\u00e4nden bunte Motive zum Beispiel in Kratzputz-Technik aufgebracht sind.  Foto: Regio-Press\n\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9738.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1800\" height=\"1199\" src=\"https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9738.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-7779\" srcset=\"https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9738.jpg 1800w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9738-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9738-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9738-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.lavie-reha.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_9738-1536x1023.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1800px) 100vw, 1800px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-7779'>\n\t\t\t\tMarcel Keller (Mitte) warb nicht nur f\u00fcr den Ausbildungsgang Gastronomie, sondern erkl\u00e4rte den G\u00e4sten auch den richtigen Umgang mit Fischmesser und Hummerzange.  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